Zum Equal Pay Day 2018 gab es in München diesmal keine Aktion mit uns auf dem Marienplatz, sondern wir waren vom BPW – den Business and Professional Women – Germany Club München e. V. zum Clubabend geladen. Da befanden wir uns in durchaus illustrer Gesellschaft: Henrike von Platen, ihres Zeichens ehemalige BPW-Präsidentin, führte schon einmal hervorragend in die Thematik mit ihrem Vortrag „Lohngleichheit bis 2020: wie schaffen wir das?“ ein. Eine absolute Steilvorlage für unsere darauffolgende Nummer „Intransparenz“. Wir lieben das, wenn Theorie und Kunst sich derart perfekt ergänzen!

Denn: In den heutigen Zeiten sind Politik und Satire nurmehr schwer auseinanderzuhalten. Wir verstehen die Nummer daher in Verbindung mit dem Vortrag von Henrike von Platen als Diskussionsanregung für die Teilnehmerinnen zum Thema Chancengleichheit und Lohntransparenz.

 

 

Für den BPW-Clubabend in München beschäftigten wir uns – frau ahnt es – satirisch mit der Quote, dem Lohntransparenzgesetz und politischen Entgleisungen aus dem rechten Spektrum. Dafür bemühten wir längst ausgestorben geglaubte Wiedergänger: einen Maskulinisten alter Schule (Cornelia Fleck) und eine auf der Karriereleiter rechts an ihm vorbeirauschende finanzaffine Sexistin (Elke Koepping). Herzlich Willkommen im feministischen Gruselkabarett, können wir da nur laut ausrufen!

 

Alle nachfolgenden Fotos von Verena Reindl